Catch-all: Bedeutung und Verwendung
Catch-all: die Bedeutung
Mit einem Catch-all landet Post, die etwa an verkauf@ihrefirma.de oder eine Tippfehler-Adresse gesendet wird, trotzdem in einem zentralen Postfach. Sie müssen also nicht für jede denkbare Adresse ein separates Postfach oder einen Alias anlegen.
Erklärung
Das ist praktisch, wenn Sie sicher sein möchten, dass Sie nichts verpassen, zum Beispiel bei falsch getippten Adressen. Der Nachteil: Ein Catch-all fängt auch viel Spam auf, denn Spammer raten oft auf zufällige Adressen. Für die meisten Selbstständigen sind einige gezielte Aliasse ruhiger, aber in manchen Fällen ist ein Catch-all genau das, was Sie brauchen. Mehr Hintergrund lesen Sie unter Catch-all E-Mail erklärt.
Beispiel
Ein Kunde tippt versehentlich du@ihrefirma.de statt sie@ihrefirma.de. Ohne Catch-all wird diese Mail zurückgewiesen. Mit einem Catch-all landet die Nachricht trotzdem ordentlich in Ihrem zentralen Postfach, und Sie verpassen die Anfrage nicht.
Wann wählen Sie einen Catch-all?
Ein Catch-all passt zu jedem, der keine einzige Nachricht verpassen möchte, zum Beispiel wenn Kunden oft Adressen falsch tippen oder wenn Sie viele wechselnde Adressen kommunizieren. Der Nachteil wiegt schwerer, sobald Spammer Ihre Domain entdecken, denn dann strömt auch viel unerwünschte Post herein. Ein Mittelweg ist, einige feste Aliasse für die Adressen zu verwenden, die Sie wirklich brauchen, und den Catch-all nur temporär oder gezielt einzusetzen. So behalten Sie den Überblick, ohne etwas zu verpassen.
Verwandte Begriffe
Möchten Sie einen einrichten? Einen Catch-all einrichten zeigt Ihnen in Ruhe die Schritte.