DMARC: Bedeutung und Funktionsweise
DMARC: die Bedeutung
DMARC steht für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance. Es baut auf SPF und DKIM auf: DMARC bestimmt, ob verdächtige Mail zugelassen wird, in Quarantäne landet oder abgewiesen wird, und schickt Ihnen Berichte darüber, wer im Namen Ihrer Domain versendet.
Erklärung
Ohne DMARC weiß ein Empfänger nicht recht, was er mit einer Nachricht tun soll, die die Prüfungen nicht besteht. Mit DMARC geben Sie klare Anweisungen und behalten den Missbrauch im Blick. Für kleine Unternehmen ist das ein solider Schritt gegen Phishing mit Ihrem eigenen Domainnamen. Möchten Sie es einrichten, lesen Sie DMARC erklärt.
Beispiel
Ein Betrüger versendet Mail, die scheinbar von sie@ihrefirma.de kommt. Die Nachricht scheitert an SPF und DKIM. Ihre DMARC-Richtlinie steht auf „abweisen“, also lässt der empfangende Server die Mail nicht durch. Ihre Kunden bekommen die gefälschte Mail nie zu sehen.
Wie Sie mit DMARC beginnen
Sie starten mit einer vorsichtigen Richtlinie, die nichts blockiert, aber Berichte sammelt (der Wert „none“). So sehen Sie zunächst, wer alles im Namen Ihrer Domain versendet, ohne das Risiko, dass legitime Post wegfällt. Stimmt das Bild, verschärfen Sie Schritt für Schritt auf „quarantine“ und schließlich „reject“. DMARC funktioniert nur gut, wenn SPF und DKIM bereits korrekt eingerichtet sind, denn DMARC baut auf dem Ergebnis dieser beiden Prüfungen auf. Halten Sie also diese Reihenfolge ein: erst SPF und DKIM, dann DMARC verschärfen.
Verwandte Begriffe
- DMARC erklärt
- Was ist SPF?
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Möchten Sie Ihre Domain schützen? DMARC erklärt zeigt, wie Sie in Ruhe beginnen.